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Fall des Monats – Februar

Hochgradige Schmerzen durch chronische Gingivo-Stomatitis bei Jenny, einer 2 jährigen Maine Coon Katze

 

Jenny hatte so starke Schmerzen, dass sie kaum noch fressen konnte und Angst vor dem Futternapf hatte. Obwohl sie eine sehr freundliche und verschmuste Katze ist, wollte sich nicht mehr von ihrem Frauchen am Kopf streicheln lassen. Vor drei Monaten war bereits in einer Praxis eine Zahnbehandlung durchgeführt worden, aber die Schmerzen blieben. Nachdem die Dentalröntgenbilder vorlagen, war klar warum: im Ober- und Unterkiefer waren sehr viele Wurzelreste vorhanden. Diese Wurzelreste waren auch in Jennys Fall für die hochgradige Entzündungsreaktion verantwortlich.

 

 

Bei Erstvorstellung hatten wir ein solches Bild vor uns (Dieses Foto stammt von einer anderen Katze mit gleicher Erkrankung). Wegen der hochgradigen Schmerzen hatte Jenny die Öffnung des Mauls nicht zugelassen.

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Wir entfernten in der Zahnoperation zunächst alle Wurzelreste, rundeten die Knochenkanten mit entsprechendem Zahnbohrer und schlossen das Zahnfleisch mit feinem, selbstauflösendem Nahtmaterial. Für einige Zeit erhielt Jenny noch ein entzündungslinderndes Schmerzmittel und erholte sich zusehends. Bereits am Tag nach der Operation streckte sie ihrer Besitzerin das Köpfchen zum Streicheln entgegen und konnte selbstständig fressen. Heute geht es ihr wieder gut und sie ist so fröhlich wie früher- und ihr Frauchen auch!